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Posts Tagged ‘Werbung’

Do Nothing

März 9, 2009 1 Kommentar

Da schickt mir K4ZUY4 gerade ebenen einen Link, den ich natürlich sogleich weiter verbreiten muss. Es geht um einen Artikel auf Golem.de. Dieser berichtet über eine Werbekampagne, die dieser Tage in England am Laufen ist. Das Motto: „Risk An Early Death, Do Nothing!“ (Riskiere einen frühen Tod, mach Nichts!). Der Inhalt: Videospiele. Sie sollen, so die britische Gesundheitsbehörde, zum frühen Tod durch mangelnde Bewegung und Verfettung. Klasse liebe Briten. Ihr seid meine neuen Helden. Und ich dachte, die Amerikaner würden den Vogel ein jedes Mal abschießen.

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Gold für echtes Geld

Mai 20, 2007 10 Kommentare

Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag Hinweis: Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag.

Onlinerollenspiele werden immer beliebter. Nicht zu letzt World of Warcraft hat gezeigt, dass mehrere Millionen zahlende Kunden möglich sind. Doch wer in der Onlinewelt bestehen will, der muss auch viel Zeit investieren. Zumal das ganze nicht so billig ist. Ich rede jetzt nicht von monatlichen Kosten, sondern von virtuellen. In sämtlichen Onlinerollenspielen muss man sich seine Gegenstände mit virtuellem Geld kaufen. Sei es nun das Supermegaschwert in WoW oder das neue Raumschiff in Eve Online. Um Geld zu scheffeln braucht man natürlich Zeit. Zeit, die halt nicht jeder hat. Doch mittlerweile gibt es Abhilfe. Nehmen wir zum Beispiel GameGoods. Dort kann man sich für einige Onlinerollenspiele Gold bzw. die Äquivalente kaufen. Folgende Spiele sind bisher im Angebot:

– EVE Online
– Guild Wars
– Herr der Ringe Online
– Vanguad
– World of Warcraft

Die genannte Seite ist bisher recht übersichtlich gehalten und nach kurzer Zeit findet man sich gut zurrecht. Leider werden Nischenprodukte absolut nicht berücksichtigt und auch sind noch nicht alle Funktionen verfügbar. So ist immerhin geplant, dass man sich bald ganze Charaktere kaufen kann. Auch die Bezahlmöglichkeiten sind durchweg gut. Was allerdings fehlt ist ein Forum – direkter Austausch mit anderen Kunden ist de facto noch nicht möglich.
Wer also keine Zeit für Goldscheffeln hat, der kann es sich dort für richtiges Geld kaufen. Ob die Preise human sind und ob man das moralisch vertreten kann, muss man wohl selbst entscheiden. Zwar verspricht der Anbieter, dass man bisher noch keine Probleme mit den Herstellern der Spiele hatte, doch wird es bei den Spielern der Spiele selten gern gesehen. Es ist ja quasi ein wenig wie Cheaten. Wer damit kein Problem hat, der sollte sich das Angebot mal ansehen.

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Schall und Rauch

Februar 26, 2007 1 Kommentar

Ich habe mich in letzter Zeit des öfteren mit dem Gedanken befasst, dass Spiele vielleicht gar nicht so viel Werbung brauchen. Auch keine hohen Wertungen. Und eigentlich müssen sie nicht mal gut sein (zeigen ja die Verkäufe des grottenschlechten Eragon). So meine Gedanken.

Was ich mir überlegt habe: Vielleicht liegt es schlicht und einfach daran, dass die Namensgeber von Spielen verantwortlich sind. Vielleicht, ja aber auch nur vielleicht, hängt der kommerzielle Erfolg eines Spiels schlicht und einfach vom Namen ab.
Aus diesem Grund habe ich einfach mal eine wahllos zusammengewürfelte Liste an Namen per ICQ an meine Freundin geschickt. Die hat von Spielen de Facto weniger Ahnung als ich von Physik.
Auf die Idee bin ich gekommen, weil nun ein Spiel mit dem absolut bescheuerten Namen Warmonger, Operation: Downtown Destruction angekündigt wurde. Mal ernsthaft: Wer denkt sich so was aus?

Das Ergebnis ist interessant (wenn auch nicht aussagekräftig. Das hat zwei Gründe: 1) Ich habe nur eine Person befragt und 2) Hat sie ein gutes Gespür für Namen):

Supreme Commander: Ist dieser Tage ein Verkaufsrenner, doch meine Freundin tippte auf Verkaufsflop.
Lost Planet: Ein absoluter Megaseller – und sie tippte richtig.
Sam & Max: Verkauft sich ganz ok, aber nicht wirklich super. Es ist halt ein Adventure und meine Freundin tippte richtig.
Guild Wars: Absoluter Erfolg. Auch hier tippte sie richtig.
Dark Messiah: Genaue Zahlen sind mir nicht bekannt, doch die Entwickler werkeln an einem neuen Spiel. Ergo muss es sich ganz gut verkauft haben. Auch hier war der Tipp goldrichtig.
Splinter Cell: Seit jeher ein Erfolgsgarant – Sarah tippte richtig.
Defcon: Verkauft sich nur bedingt. Kein Wunder, sind es doch unabhängige Entwickler, welche nur über Steam verkaufen. Die schaffen es dennoch. Der Tipp stimmte aber auch hier.
Psychonauts: Sarah tippte Auf Erfolg – das Spiel ist ein absoluter Reinfall. Da kann es noch so gut sein.
Prey: Verkauft sich wie geschnitten Brot – der Tipp ging hier daneben.
Flat Out: Hier lag sie goldrichtig, als sie sagte, dass es sich wohl gut verkauft.

Was sagt uns das nun? Viele Spiele hat sie richtig erraten. Damit ist meine Theorie keinesfalls bewiesen. Doch es kann wohl niemand leugnen, dass sie durchaus interessant ist. Wer weiß, vielleicht laufe ich demnächst mal durch die Gassen und befrage die Leute. Falls ich tatsächlich zu dem Ergebnis kommen sollte, dass besser klingende Spiele sich auch wesentlich besser verkaufen, dann sollten Hersteller vielleicht überlegen, demnächst Frauen einzustellen, welche den Spielen die Namen geben. Wenn, dann würde ich nämlich nur Frauen befragen. Aus einem einfachen Grund: Sie haben meistens weniger Ahnung aber oft ein recht gutes Gespühr.

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