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Archive for November 2008

Schnee wohin das Auge blickt

Es ist nicht der erste Schnee. Es wird auch nicht der Letzte gewesen sein. Davon kann man ausgehen. Davon gehe ich auch aus. Es ist einfach nur Schnee. Und trotzdem ist es etwas ganz Besonderes. Furtwangen hat etwas ganz Eigenes. Es mag ein Ort sein, an dem man zum Glück nur studieren und nicht leben muss – doch es ist ein Ort, den ich schon jetzt nie vergessen werde. Und wenn ich dann in ferner Zukunft zurückblicke, so werde ich mich an den Schnee erinnern. An jenen zweiten Schnee der fiel. Warum? Darum. Er ist mir wichtig. Es ist der erste Schnee in meiner glücklichen Zeit. Es mag belanglos sein, doch ist es mir wichtig.

Ein Blick in die Ferne Der nahe Daumen
Dunkel düster Ein Kuss

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Bedeutung der schweren Worte

November 10, 2008 1 Kommentar

Man muss nicht immer bedeutungsschwere Worte verfassen, um etwas zu schreiben. Und doch tut man es gerne. Warum? Ist es wirklich nur dann sinnvoll, etwas zu schreiben, wenn man etwas zu sagen hat oder ist es gar unwichtig, was man zu sagen hat, so lange man etwas zu sagen hat? Ich, für mich, stelle fest, dass ich, nur für mich, gerne etwas sage – selbst dann, wenn es keinerlei tiefere Bedeutung hat. Ich habe nicht einmal immer etwas zu sagen, wenn ich etwas sage. Trotzdem tue ich es. Um nicht aufzufallen? Um nicht unterzugehen?

Denkbar. Doch unrealistisch. Ich habe Halt gefunden, kann also gar nicht untergehen. Um aufzufallen? Oh bitte, ganz bestimmt nicht. Das habe ich nicht nötig, durch Worte aufzufallen – das tue ich auch so. Ob ich will oder nicht – die Blicke haften stets auf mir. Und das ist bei Weitem keine Einbildung. Warum also rede ich, wenn ich nicht reden muss? Und wieso fällt es mir schwer zu reden, wenn ich reden sollte? Zumindest ist dies in den meisten Fällen so. Doch nicht immer. Zumindest nicht in den letzten Tagen. In manchen Situationen. Nicht in der Masse, sondern mit Jener, der ich dankbar bin. Da kann ich reden. Da kann ich sein, wer ich bin. Warum?

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Ein Leben, was sich lebt

Was es bedeutet, „Ein Leben, was sich lebt“? Ich habe keine Ahnung. Es wird schon etwas heißen. Es spielt keine Rolle. Es gibt Tage, da spielt nichts auch nur irgendeine Rolle. Nichts? Nein. Nicht nichts. Fast nichts. Etwas schon. Man realisiert. Realisiert sich selbst. Wacht auf und ist zufrieden. Glück? Vielleicht. Zufall? Wer weiß? Bestimmung? Nein. Der eigene Wille? Mit Sicherheit auch. Sogar sehr sicher.

Seit langer Zeit kann ich mir selbst wieder im Spiegel in die Augen sehen. Konnte es vorher auch, habe es getan. Sah nichts. Sehe nun. Sehe ein Lachen. Ein Lachen in meinen Augen. Und ist es noch so klein, es ist ein Anfang. Ein kleines Lächeln kann zu einem wahren Lachen werden. Und wer weiß, vielleicht kommt der Tag. Der Tag, an dem meine Augen den dunklen Glanz ein für allemal verlieren.

Danke.

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Der zweite Tag

Konnte laufen, konnte denken.
Trank und sprach.
Habe begriffen.
Sah mich selbst.
Doch sah noch mehr.
Erkläre für ungültig, was ich schrieb.
War für keinen bestimmt und wird es auch nicht sein.
Die Zeit kommt.

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Der Tag

Laufe, um zu denken.
Trinke, um zu reden.
Begreife danach.
Sehe, um mich zu sehen.

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Geschützt: Ein erster Text

November 3, 2008 Um die Kommentare zu sehen, musst du dein Passwort eingeben.

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