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Archive for September 2009

Eine Wahl der Qual

Die Wahlen sind also gelaufen. Der Bundestag ist gewählt. Jetzt stellt sich natürlich die Frage, wie denn der liebe Michael über das Ergebnis denkt. Und siehe da, es sollte nicht weiter überraschen, wenn ich sage, dass ich schwer enttäuscht bin. Als Optimist, der ich wider Erwarten dann doch immer noch bin, muss ich sagen, dass es mich massiv stört, dass die FDP dermaßen stark zugelegt hat. Dass die CDU auch nicht mehr als ein kümmerliches Prozent verloren hat, das geht mir ebenfalls gegen den Strich.

Und was habe ich eigentlich gewählt? Meine Erststimme ging an die Grünen. Mag sein, dass sie in meinem Kreis gegen die CDU keine Chance hatten – aber hey, das kann ich dann auch nicht ändern. Und meine Zweitstimme? Die ging tatsächlich an die Piraten. Ja, ich gehöre zu den 2% unseres Landes, die ihre Stimme tatsächlich dem Motto „Klarmachen zum Ändern“ verschrieben haben. Im Bundestag sind sie zwar nicht angekommen, doch haben sie jetzt ordentlich Gelder bekommen, um in Zukunft ihre Wahlkämpfe auszubauen. Und wer weiß, vielleicht schafft man es mit Augenklappen bei der nächsten Wahl.

Trotzdem: Eine Wahl der Qual. Als Student muss ich sagen, dass CDU / FDP mit das Schlimmste sind, was passieren konnte. Studiengebühren bleiben, die Steuern werden ebenfalls – trotz vorheriger Versprechen beider Parteien – wohl nicht gesenkt. Die sozial schwächer Gestellten werden wohl noch mehr bluten müssen, damit jene, mit mehr Geld, wohl noch mehr Geld haben dürfen.

Ach man. Elendes Deutschland. Du hast noch immer nichts begriffen.

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Scoop & Camp – kein Camping!

September 17, 2009 3 Kommentare

Es begab sich aber zu der Zeit, dass der 17.09.2009 gekommen war. In Hamburg, genauer gesagt im Auswanderermuseum. Da fand das erste Scoopcamp statt, eine Veranstaltung, die von der dpa und Hamburg@Work organisiert wurde. Eine Veranstaltung, die dazu dienen sollte, mehr über die neuen Medien und natürlich auch über deren Nutzung zu erfahren und zu lernen. Klingt komisch? Ist es aber nicht. Der Hintergedanke ist ein durchaus lobenswerter. Man nehme nur Twitter. Ein Kurznachrichtendienst, wenn man ihn geschickt einsetzt. Oder aber einfach nur ein Ort, an dem man vermelden kann, dass man gerade eben auf dem Klo war. Aber wie kann man dieses Medium (alternativ neben Twitter auch gerne Facebook, StudiVZ, Myspace, SchlagMichTot) geschickt einsetzen, um mehr Menschen auf die eigenen Angebote hinzuweisen. Und kann man sie dann auch an die eigene Seite bzw. die eigenen Inhalte binden? Weiterlesen …

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