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Archive for the ‘Technik’ Category

Der PS3 Media Server – nicht angezeigte Dateien?

April 9, 2011 1 Kommentar

So. Aus aktuellen Anlass nutze ich den Blog dann doch mal wieder. Warum? Keine Ahnung. Mir ist gerade danach. Außerdem möchte ich an dieser Stelle eine Problemlösung vorstellen. Mittlerweile nutze ich meine Playstation 3 als Multimedia-Center. Sprich: Ich streame Dateien von meinem PC auf die Konsole. Musik, Filme – alles.

Das geht mit dem PS3 Media Server auch wunderbar. Installationsanleitungen findet man zu dem Tool ja genug. Aber das Teil hat ein fieses Problem, zu dem es bisher kaum Hinweise gibt. Viele Dateien werden nicht angezeigt. Und das, auch wenn sie im richtigen Dateiformat (*.mkv, *.mp3, etc.) vorliegen. Die Lösung ist so simpel wie merkwürdig.

Wer das Problem selbst feststellt, der sollte die Freigabeoptionen des Programms nutzen. Dort einfach nur die Ordner auswählen, die man freigeben möchte. Von Haus aus ist nämlich alles freigegeben, was zu Problemen bei der Darstellung und Findung von Dateien zu führen scheint. Warum das so ist? Keine Ahnung. Aber die Problemlösung sollte funktionieren. Ich schätze mal, dass da ein Speicherproblem zu Grunde liegt.

Von Wolken & Rechenzentren

März 25, 2009 1 Kommentar

Zur Zeit ist die Games Developer Conference in vollem Gange. Dort werden neue Spiele vorgestellt. Aber nicht nur Spiele finden dort eine Basis, auch neue Ideen und Ansätze werden diskutiert. So auch das berühmte Cloud-Computing. Wer das nicht kennt, dem mag ich es wohl kurz erklären: Im Prinzip läuft es darauf hinaus, dass man im eigenen Heim keinen Computer in diesem Sinne mehr stehen hat. Dafür haben dann Firmen wie z.B. Google (Google ist eines der führenden Unternehmen, welche das Cloud-Computing vorantreiben) riesige Rechenzentren auf der ganzen Welt verteilt stationiert, wo mehrere Millionen Server lagern. Durch schnelle Internetanbindungen plant man, sämtliche Daten auf den heimischen „Computer“ (Was davon dann noch übrig ist) zu streamen.

Um es verständlich zu machen: Wir haben keinen PC mehr zu Hause. Wir haben ihn irgendwo und überall auf der ganzen Welt stehen und zahlen dafür dann monatliche Gebühren, um das Ganze zu finanzieren. Wir können quasi von jedem Ort der Welt auf unsere persönlichen Daten oder was auch immer wir auf „unserer“ Festplatte speichern, zugreifen. Das zumindest ist die Grundidee. Mit den richtigen Leitungen, welche wir zur Zeit noch nicht haben, ist diese Theorie durchaus umsetzbar. Und viele schreien schon jetzt, dass dies die Zukunft sei. Doch viele Andere sagen den größten Flop der Computer-Technik aller Zeiten voraus. Ich ebenso. Der Grund: Datenschutz. Entschuldigt bitte, ich will meine Daten nicht in einem Rechenzentrum von Google lagern. Da können mir die Jungs noch so oft versichern, dass sie mit den hoch sensiblen Sachen ganz, ganz vorsichtig umgehen – ich glaube ihnen nicht. Für mich ist Cloud-Computing ein Schritt in Richtung Überwachungsstaat. Und zwar ein ganz großer, denn rein theoretisch könnte dann der Rechenzentrumbetreiber die Daten ohne Weiteres weiterverkaufen. An Firmen. Oder an Geheimdienste. Oder Regierungen. Oder an Aliens.

Nun kommen doch tatsächlich Leute auf die Idee, das Cloud-Computing für Spiele einsetzen zu wollen. Natürlich hat das Ganze seine Vorteile. So wäre man nicht mehr auf Konsolen oder den eigenen Rechner bzw. dessen Leistungsstärke angewiesen, da in den Rechenzentren mit die stärksten Rechner überhaupt laufen würden. Und man könnte quasi On-the-flow über das Internet zocken. In den höchsten Detailstufen. Ein Traum? Noch ja, doch machbar ist auch dies mit Sicherheit. Dennoch hoffe ich, dass es nie soweit kommt. Dass die Menschen so vernünftig sind, sich dem zu verweigern, auf dass die Industrie meinetwegen Milliarden an Euros vernichtet. Würde das Cloud-Computing im Spielebereich akzeptiert werden, so wäre der Schritt die eigenen Daten auf den Servern zu speichern, nicht mehr weit. Und dann gehören uns unsere Daten schon bald nicht mehr allein, sondern potenziellen Käufern ebenfalls.

Nutzer der Computer dieser Welt, ich hoffe auf euch. Auch wenn meine Hoffnung nicht besonders groß ist, wenn ich aktuelle Kommentare zum Thema lese. Dort sieht man von Privatnutzern oft hemmungslose Jubelschreie, wie toll dies doch alles sei. Und schon wundert es mich nicht, dass der Mensch stets dazu neigt, eine Diktatur zu bevorzugen. Ich hoffe einfach weiter. Hoffe, dass die Projekte so viel Geld kosten und am Ende gnadenlos in den Sand gesetzt werden, dass nimmer mehr ein Konzern auf die Idee kommt, all dies für den Privatbereich etablieren zu wollen. Für Firmen mag das Cloud-Computing nämlich dennoch Vorteile bringen. Aber der Privatbereich? Wie gesagt: Ich hoffe.

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Nie wieder Asus

Dezember 9, 2007 1 Kommentar

Mein neuer PC ist da. Schon seit Gestern. Und doch wird er erst am morgigen Tage funktionieren. Der Grund dafür schimpft sich Asus P5k Premium (Black Pearl Edition). Es ist ein Mainboard der gehobenen Preisklasse. Und ich werde es umtauschen. Gegen ein Gigabyte Board. Ich lerne aus meinen Fehlern und werde nie und nimmer wieder zu Asus greifen und kann auch nur jedem Anderen davon abraten. Es ist ein Unding sondergleichen.

Von einem Board, welches rund sehr viel Geld kostet (also ein gutes Stück über 100 Euro) kann man doch wohl erwarten, dass es Out-of-the-Box problemlos funktioniert, sofern man denn alles richtig angeschlossen hat. Man sollte es meinen, ja. Doch nicht beim P5k. Es ist ein Unverschämtheit, was Asus hier vor einiger Zeit auf den Markt geworfen hat. SATA Festplatte angeschlossen, DVD Laufwerk über IDE ebenfalls. Es wird auch im Bios wunderbar alles erkannt – doch von DVD Windows zum Installieren booten? Nicht drin. Das verweigert das Asus Board strickt. Es wird sogar noch schlimmer: Nach gut einer Stunde Google stand fest: Ich bin nicht der Einzige mit diesem Problem. Das Problem ist sogar schon länger bekannt. Doch was noch viel schlimmer ist, ist die Tatsache, dass Asus dagegen rein gar nichts tut. Sämtliche Biosupdates (welche ich durchgeführt habe) behandeln nur kleinere Dinge. Dieses Problem wurde nicht mal im entferntesten angegangen. Außerdem sind die Asus-Server sowas von verflucht langsam. Hallo? Ich habe für nich mal ein Megabyte knapp eine halbe Stunde gebraucht! Wo gibt es denn sowas noch?

Morgen bin ich ehemaliger Besitzer eines Asus-Boards und ich kann, wie schon gesagt, nur jedem dazu raten, die Finger von Asus zu lassen. Eine solche Firma gehört nicht auf diesen Markt. Es tut mir leid. Aber wer sich so etwas leistet, der gehört Pleite.

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Futsch

Juli 29, 2007 1 Kommentar

Ach Mist. Ich könnte brechen. So richtig. Es ist doch zum Kotzen. Mein Rechner ist hinüber. Also nicht gänzlich – aber so ziemlich. Starten kann ich das gute Stück schon noch, doch nach rund 5 – 10 Minuten friert er dann auch wieder ein. Ein Neustart wird erforderlich. Warum? Hitze. Der Prozessor hat einige Jahre gehalten, doch nun ist so gut wie verstorben.

Und das bedeutet viel Ärger. Ein neuer Prozessor müsste reichen, könnte man nun meinen. Falsch. Der Rechner ist vergleichsweise uralt. Das bedeutet: Gleichzeitig müsste ein neues Mainboard her. Das wiederum bedeutet, dass ich mir auch gleich eine neue Grafikkarte anschaffen muss, PCI Express sein Dank. AGP findet man ja heute nicht mehr wirklich bzw. es macht eigentlich keinen Sinn. Dann kann ich mir auch gleich neuen Arbeitsspeicher holen. Neues Netzteil dann so oder so. Ahje… des wird teuer. Die Frage: Wo bekomme ich jetzt das Geld her? Hmpf. So ein verkackter Mist.

Na gut, am Ersten bekomme ich ein wenig Geld – glaube aber kaum, dass dies für eine Aufrüstung reicht. Den Konzertkartenkauf für das Machine Head Konzert im Dezember muss ich damit wohl noch etwas verschieben. Bis zur ersten Lohnauszahlung vom Zivildienst vermutlich. Gut, das lässt sich verkraften. Dennoch: Ärgerlich ist es. Nun muss ich den Mac meiner Mutter nutzen, um wenigstens halbwegs noch irgendwas machen zu können.

Immerhin: Es wurde so oder so Zeit zum Aufrüsten. Der Plan: Intel Zweikernprozessor. 6 GHz dürfen es dann schon sein. Eine Geforce 8600GTS oder 8800GT und ein Gigabyte Board. Und ein Coolmaster Netzteil. Wenn schon, dann auch richtig. Verdammte Kacke.

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Pressefreiheit Adè


Die PC World ist ein sehr bekanntes Printmagazin (und auch Onlinemagazin) im PC Bereich. Das steht außer Frage. Doch nun ist etwas geschehen, was mich an der deutschen Pressefreiheit, welche zumindest in unserem Grundgesetz verankert ist, zweifeln lässt. Und zwar eben bei dieser Zeitschrift. Zumindest, wenn das Schule macht.

Was ist also passiert? Wie der Inquirer berichtet, ist der aktuelle Chefredakteur seinen Job los. Gefeuert. Warum? Weil er einen Artikel schreiben wollte. Dieser trug den Titel „10 Dinge, die wir an Apple hassen“ – Es sollte ein humoristisches Werk werden, doch dem Verleger war schon das zuwider. Colin Crawford, der Chef des Verlages, veranlasste die Kündigung des Chefredakteurs. Außerdem bemängelte er auch noch, dass die Redakteure allgemein zu kritisch seien. Ganz besonders verwies er hier auf kritische Artikel über Anbieter, welche Anzeigen in der Zeitschrift schalten.
Laut dem Inquirer bekam der, nun ehemalige, Chefredakteur sogar des öfteren Anrufe von Steve Jobs persönlich, wenn diesem etwas in einem Artikel über Apple nicht gefiel.

Wo soll das hinführen? Vor einiger Zeit war in der Spielebranche schon ein riesen Wirbel (wie sich rausstellte um nichts) entstanden, weil irgendwer irgendwo behauptete, dass alle irgendwie korrupt seien. Damals war ich ein Verfechter der Onlinemagazine, kritisierte die Vorwürfe auf das Schärfste. So etwas konnte ich mir einfach nicht gefallen lassen. Und nun sehe ich, wie eine andere Sparte vor sich selbst einknickt. Die Pressefreiheit schwindet, kritische Artikel lassen sich durch genügend Anzeigenkäufe aufheben. Selbst ein Chefredakteur ist gegen so etwas nich mehr immun. So etwas muss doch zu verhindern sein…

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