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Schall und Rauch

Ich habe mich in letzter Zeit des öfteren mit dem Gedanken befasst, dass Spiele vielleicht gar nicht so viel Werbung brauchen. Auch keine hohen Wertungen. Und eigentlich müssen sie nicht mal gut sein (zeigen ja die Verkäufe des grottenschlechten Eragon). So meine Gedanken.

Was ich mir überlegt habe: Vielleicht liegt es schlicht und einfach daran, dass die Namensgeber von Spielen verantwortlich sind. Vielleicht, ja aber auch nur vielleicht, hängt der kommerzielle Erfolg eines Spiels schlicht und einfach vom Namen ab.
Aus diesem Grund habe ich einfach mal eine wahllos zusammengewürfelte Liste an Namen per ICQ an meine Freundin geschickt. Die hat von Spielen de Facto weniger Ahnung als ich von Physik.
Auf die Idee bin ich gekommen, weil nun ein Spiel mit dem absolut bescheuerten Namen Warmonger, Operation: Downtown Destruction angekündigt wurde. Mal ernsthaft: Wer denkt sich so was aus?

Das Ergebnis ist interessant (wenn auch nicht aussagekräftig. Das hat zwei Gründe: 1) Ich habe nur eine Person befragt und 2) Hat sie ein gutes Gespür für Namen):

Supreme Commander: Ist dieser Tage ein Verkaufsrenner, doch meine Freundin tippte auf Verkaufsflop.
Lost Planet: Ein absoluter Megaseller – und sie tippte richtig.
Sam & Max: Verkauft sich ganz ok, aber nicht wirklich super. Es ist halt ein Adventure und meine Freundin tippte richtig.
Guild Wars: Absoluter Erfolg. Auch hier tippte sie richtig.
Dark Messiah: Genaue Zahlen sind mir nicht bekannt, doch die Entwickler werkeln an einem neuen Spiel. Ergo muss es sich ganz gut verkauft haben. Auch hier war der Tipp goldrichtig.
Splinter Cell: Seit jeher ein Erfolgsgarant – Sarah tippte richtig.
Defcon: Verkauft sich nur bedingt. Kein Wunder, sind es doch unabhängige Entwickler, welche nur über Steam verkaufen. Die schaffen es dennoch. Der Tipp stimmte aber auch hier.
Psychonauts: Sarah tippte Auf Erfolg – das Spiel ist ein absoluter Reinfall. Da kann es noch so gut sein.
Prey: Verkauft sich wie geschnitten Brot – der Tipp ging hier daneben.
Flat Out: Hier lag sie goldrichtig, als sie sagte, dass es sich wohl gut verkauft.

Was sagt uns das nun? Viele Spiele hat sie richtig erraten. Damit ist meine Theorie keinesfalls bewiesen. Doch es kann wohl niemand leugnen, dass sie durchaus interessant ist. Wer weiß, vielleicht laufe ich demnächst mal durch die Gassen und befrage die Leute. Falls ich tatsächlich zu dem Ergebnis kommen sollte, dass besser klingende Spiele sich auch wesentlich besser verkaufen, dann sollten Hersteller vielleicht überlegen, demnächst Frauen einzustellen, welche den Spielen die Namen geben. Wenn, dann würde ich nämlich nur Frauen befragen. Aus einem einfachen Grund: Sie haben meistens weniger Ahnung aber oft ein recht gutes Gespühr.

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  1. Es gibt noch keine Kommentare.
  1. Februar 26, 2007 um 9:25 pm

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