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Archive for Dezember 2008

Gelöschte Kommentare

Dezember 31, 2008 16 Kommentare

Da schleicht sich jemand daher und kommentiert meine Sachen. Unter dem Synonym „Jemand Bekanntes“. Aha. Klasse. Toll. Bravo. Das ist großes Kino. Ich habe die Kommentare gelöscht und falls sich die betreffende Person zu Wort melden mächte: Bitte sehr, mein Blog steht dir offen. Das bedeutet nun nicht, dass deine Kommentare fortan bestehen bleiben. Mein Blog ist keine Demokratie, sondern eine willkürliche Diktatur. Und in der herrsche ich. Auch was die Kritik anbelangt.

Aus den Kommentaren lies sich jedenfalls schließen, dass die betreffende Person wohl wirklich jemand Bekanntes ist. Vermutlich. Vielleicht irgendwer, der mich vom Namen her kennt. Ich konnte es jedenfalls nicht genau einordnen. Zu den Vermutungen, die angestellt wurden: Ja, ich bin durchaus pervers und habe Spaß und Freude daran, Bilder einer toten Maus zu veröffentlichen. Und sonst? Keine Ahnung wie du auf den restlichen Schund gekommen bist.

Der Grund warum ich es gelöscht habe? Mir gehen Personen auf die Nerven, die sich unter ach so gut gewählten Namen wie „Jemand Bekanntes“ am geistigen Werk vergreifen und es in das Lächerliche ziehen, obwohl sie den Hintergrund in keiner Weise verstehen und wohl auch kaum verstehen könnten. „Jemand Bekanntes“. Hach. Schön. Schön Dumm. Liebe / Lieber „Jemand Bekanntes“, würdest du mich auch nur im Ansatz kennen, so müsstest du dich nicht hinter einem falschen Namen verstecken.

Um noch eine kurze Stellung zu nehmen bezüglich der Aussage, dass sich nicht die ganze Welt um mich dreht: Richtig. Tut sie nicht. Aber meine Welt dreht sich um mich. Oder um es anders auszudrücken: Du mögest bitte deine Hand zur Faust schließen, sie mit ordentlich viel Vaseline eincremen, um sie danach wohlgewählt in deinem Arsch zu platzieren. Anders ausgedrückt: Fick dich.

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Aus der Heimat

So bin ich denn nun wieder in Hessen. Für eine kurze Weile, denn das Jahr neigt sich ja schon wieder dem Ende. Und kommt ein neues Jahr, so werde ich in meine neue Heimat zurückkehren. Meine neue Heimat ist es nämlich wirklich. Ich merke schon jetzt, da ich gerade erst einmal einen ganzen Tag wieder in der Alten bin, dass ich hier nicht mehr hingehöre. Mir ist sie fremd geworden, die Stätte an der ich einst aufwuchs.

Es ist nicht so, dass ich hier nicht gerne bin. Dem ist nicht so. Ich bin wirklich gerne hier. Aber es fehlt etwas. Etwas ist verschwunden. Ich kann nicht genau sagen, was es ist – nur eben das, dass es nicht mehr mein Heim ist. Es hat mir nicht gefehlt, es wird mir auch nicht mehr fehlen. Es ist schon etwas dran, dass man sagt, dass es hin und wieder neue Lebensabschnitte gibt. Und begeht man einen solchen, so muss man eben auch Altes zurücklassen. Das ist weder traurig, noch böswillig gemeint. Nur eine Feststellung.

So ist denn dieser Ort meine Vergangenheit, doch meine Zukunft liegt in der Ferne. Dort, wo ich zu Hause bin.

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