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Posts Tagged ‘Gedanken’

Wirre Gedanken Part 2

Gedanken drehen sich hin, Gedanken drehen sich her. Fallen auf uns herab, geben uns Ideen, zeigen uns den Weg und wissen stets mehr als wir, denn wir, die wir sind, wissen nicht, was sie uns als nächstes bescheren. Daraus resultiert, dass Sie, die Gedanken, uns gegenüber im Vorteil sind, da sie bereits wissen, was wir denken werden – und dies, so ganz und gar, bevor wir es gedacht haben. So denken wir vor uns hin, denken vor uns her, glauben stets die Kontrolle über den eigenen Geist zu besitzen, ohne auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden, ob unser Geist nicht vielleicht die Kontrolle über uns besitzt, da er die Gedanken schneller realisiert, als wir es jemals könnten. So denke ich, dass meine Gedanken mir einen Schritt voraus sind, da sie noch nicht gedacht wurden, jedoch schon wissen, dass sie dereinst gedacht werden sein.

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Dichtung & Poesie (Wirre Gedanken)

Januar 21, 2009 1 Kommentar

Einen Dichter nennst du mich, mit den Worten spiele ich, soll ihnen eine schöne Form geben. Bin ich ein Dichter? Du sagst es, also muss es wohl so ein. Ein Dichter. Ein Wort für die Dichtung das ist die Poesie. Ein Poet also? Das mag mir wohl gefallen, spricht mich doch dieses Wort mit seinem Klang sehr wohl an. Aber ein Poet ist mehr, als nur ein Dichter. Zumindest in meinen Augen.

Ist es schwer, ein Dichter zu sein, ohne auch nur einen einzigen Reim zu schreiben? Ohne auch nur einen blassen Schimmer zu haben, was einen Dichter am Ende ausmacht? Keinerlei Regeln der Dichtkunst zu beachten oder gar zu kennen? Nein. Das ist es nicht. Denn dann wäre diese Welt ein wahrlich trauriger Ort, ohne die geringste Aussicht auf Hoffnung. Die Menschen brauchen Worte, die ihnen etwas bedeuten. Die ihnen eine Perspektive geben. Und seien es noch so lächerliche Worte, dies mag keine Rolle spielen, so lange sie einen Einfluss ausüben. Wenn sie etwas bewegen und sei es noch so gering.

Was ich sagen will: Ein jeder kann ein Dichter sein, so lange seine Worte etwas in anderen Menschen bewegen. Und wenn es nur ein einzig Mal so ist. So lasse ich mich denn gerne von dir als Dichter bezeichnen, denn das sagt, dass meine Worte etwas in dir bewegen. So will ich denn auch in Zukunft stets auf meine Lippen achten, sodass mir einst der Titel des Poeten gebührt.

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