Archive

Posts Tagged ‘Furtwangen’

Ein Donnerschlag

Sachen gibt’s, die gibt’s gar nicht. Ein Spruch, den man nicht für möglich hält, bis man ihn selbst bestätigen kann. Es gibt Sachen, die man zuvor für nicht möglich gehalten hätte. Ja, die gibt es. Ich kann es nun bestätigen.

Es begab sich aber zu der Zeit, dass ich gerade noch Medienpsychologie gelernt habe (Elende Klausur, mögest du am Montag an mir scheitern!). Und mit einem Mal, da tut sich ein Donnerschlag. Über mir wildes, hektisches Getrampel der Füße. Stühle rollen auf dem Boden hin und her. Lautes Gelächter erschallt. Und siehe da, ich löse mich für einen Moment von den Folien und blicke aus dem Fenster. Was erblicken meine Augen da? Ha!

Was lernen wir in der Fahrschule? Richtig: Vereiste Straßen sind böse. Zu hohe Geschwindigkeit auf selbigen Straßen ist noch viel, viel böser. Nun sei dazu gesagt, dass in Furtwangen viele Türken wohnen. Und zwar eben jene, die man nicht gerade mag. Also die, welche noch unter dem 30. Lebensjahr verweilen. Und die fahren auf der Hauptstraße mit ihren Pseudoprotzautos gerne mal auf und ab. Nun sind es zwei Autos weniger, die mit schallender Technomucke vom Schlafen abhalten. Beide Autos können ganz offensichtlich noch fahren, doch ist die Front eines Jeden ziemlich…. nun… wie soll man es beschreiben? Wie wäre es mit folgender Metapher: Man stelle sich einen Panzer vor, der über die Motorhaube eines Trabanten fährt.

Kategorien:Sinnbefreit Schlagwörter: ,

Schnee wohin das Auge blickt

Es ist nicht der erste Schnee. Es wird auch nicht der Letzte gewesen sein. Davon kann man ausgehen. Davon gehe ich auch aus. Es ist einfach nur Schnee. Und trotzdem ist es etwas ganz Besonderes. Furtwangen hat etwas ganz Eigenes. Es mag ein Ort sein, an dem man zum Glück nur studieren und nicht leben muss – doch es ist ein Ort, den ich schon jetzt nie vergessen werde. Und wenn ich dann in ferner Zukunft zurückblicke, so werde ich mich an den Schnee erinnern. An jenen zweiten Schnee der fiel. Warum? Darum. Er ist mir wichtig. Es ist der erste Schnee in meiner glücklichen Zeit. Es mag belanglos sein, doch ist es mir wichtig.

Ein Blick in die Ferne Der nahe Daumen
Dunkel düster Ein Kuss

Kategorien:Uncategorized Schlagwörter: , ,

Wiederbelebung

Es wird Zeit. Zeit, dass ich endlich wieder diesen Blog in Betrieb nehme. Denn es hat sich viel getan in meinem Leben. Mehr, als ich es erwartet hätte. Alles sehr merkwürdig. Eigentlich wollte ich eine Stelle in Dresen als Chefredakteur annehmen, die gar nicht mal so schlecht bezahlt gewesen wäre. Doch kam mir etwas dazwischen, was mich dazu verleitete etwas gänzlich Anderes zu machen. Und zwar in der Tat etwas vollkommen Anderes. Etwas, von dem ich nie gedacht hätte, dass ich es jemals auch nur in Erwägung ziehen würde. In der Tat, es ist wahr: Ich bin nun ein verdammter Student.

Ich wollte nie studieren. Die genauen Gründe dafür, warum ich es nun doch mache, sind mir selbst nicht so ganz klar, leuchten mir kaum ein. Doch nun ist es eben so und ich muss damit klarkommen. Ob ich nun will oder nicht. Ich wohne nun im Süden des deutschen Landes. In Furtwangen, um ganz genau zu sein. Dabei handelt es sich um eine mir unbekannte Kleinstadt. Vermutlich kennt sie niemand außer den hiesigen Einwohnern. Dafür aber kennt man Freiburg. Und das liegt bei mir direkt um die Ecke. Genau wie Basel. Und andere merkwürdige Dinge. Ich nehme mir nun vor, den Blog regelmäßig mal zu befüllen. Irgendwie sollte das ja möglich sein. Studentenleben sollen ja ach so interessant sein. Da wird sich irgendwas finden, über das ich bloggen kann.

Was ich studiere? Fragt nicht. Es passt zu mir. Dachte ich. Denke ich. Bin ich mir sicher. Mehr oder weniger. Was es nun ist? OnlineMedien. Klingt toll, ist es vielleicht auch. Wer weiß. Die Zukunft ist stets ein ungeschriebenes Buch.

Kategorien:Uncategorized Schlagwörter: , , ,