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Archive for Februar 2007

Alles Gute

Februar 27, 2007 3 Kommentare

Alles, alles Gute zum Geburtstag mein Tier 🙂
(und wehe jemand stellt doofe Fragen)

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Schall und Rauch

Februar 26, 2007 1 Kommentar

Ich habe mich in letzter Zeit des öfteren mit dem Gedanken befasst, dass Spiele vielleicht gar nicht so viel Werbung brauchen. Auch keine hohen Wertungen. Und eigentlich müssen sie nicht mal gut sein (zeigen ja die Verkäufe des grottenschlechten Eragon). So meine Gedanken.

Was ich mir überlegt habe: Vielleicht liegt es schlicht und einfach daran, dass die Namensgeber von Spielen verantwortlich sind. Vielleicht, ja aber auch nur vielleicht, hängt der kommerzielle Erfolg eines Spiels schlicht und einfach vom Namen ab.
Aus diesem Grund habe ich einfach mal eine wahllos zusammengewürfelte Liste an Namen per ICQ an meine Freundin geschickt. Die hat von Spielen de Facto weniger Ahnung als ich von Physik.
Auf die Idee bin ich gekommen, weil nun ein Spiel mit dem absolut bescheuerten Namen Warmonger, Operation: Downtown Destruction angekündigt wurde. Mal ernsthaft: Wer denkt sich so was aus?

Das Ergebnis ist interessant (wenn auch nicht aussagekräftig. Das hat zwei Gründe: 1) Ich habe nur eine Person befragt und 2) Hat sie ein gutes Gespür für Namen):

Supreme Commander: Ist dieser Tage ein Verkaufsrenner, doch meine Freundin tippte auf Verkaufsflop.
Lost Planet: Ein absoluter Megaseller – und sie tippte richtig.
Sam & Max: Verkauft sich ganz ok, aber nicht wirklich super. Es ist halt ein Adventure und meine Freundin tippte richtig.
Guild Wars: Absoluter Erfolg. Auch hier tippte sie richtig.
Dark Messiah: Genaue Zahlen sind mir nicht bekannt, doch die Entwickler werkeln an einem neuen Spiel. Ergo muss es sich ganz gut verkauft haben. Auch hier war der Tipp goldrichtig.
Splinter Cell: Seit jeher ein Erfolgsgarant – Sarah tippte richtig.
Defcon: Verkauft sich nur bedingt. Kein Wunder, sind es doch unabhängige Entwickler, welche nur über Steam verkaufen. Die schaffen es dennoch. Der Tipp stimmte aber auch hier.
Psychonauts: Sarah tippte Auf Erfolg – das Spiel ist ein absoluter Reinfall. Da kann es noch so gut sein.
Prey: Verkauft sich wie geschnitten Brot – der Tipp ging hier daneben.
Flat Out: Hier lag sie goldrichtig, als sie sagte, dass es sich wohl gut verkauft.

Was sagt uns das nun? Viele Spiele hat sie richtig erraten. Damit ist meine Theorie keinesfalls bewiesen. Doch es kann wohl niemand leugnen, dass sie durchaus interessant ist. Wer weiß, vielleicht laufe ich demnächst mal durch die Gassen und befrage die Leute. Falls ich tatsächlich zu dem Ergebnis kommen sollte, dass besser klingende Spiele sich auch wesentlich besser verkaufen, dann sollten Hersteller vielleicht überlegen, demnächst Frauen einzustellen, welche den Spielen die Namen geben. Wenn, dann würde ich nämlich nur Frauen befragen. Aus einem einfachen Grund: Sie haben meistens weniger Ahnung aber oft ein recht gutes Gespühr.

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44 Points

Februar 19, 2007 9 Kommentare

Selten so gut gelacht:

Dungeons & Dragons Spieler sind ein lustiges Völklein – und hier werden sie dermaßen genial verarscht. Je näher man dem Ende kommt, desto mehr muss man einfach lachen.

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Das Alte Leid


Es ist in aller Munde. In meinem war es auch schon oft. Ich habe mich darüber geärgert, es verteufelt und versucht dagegen anzukämpfen. Wer weiß wie viele Flachschwachmaten schreiben in wer weiß wie vielen Foren ihre Meinung dazu und garnieren diese Meinungen dann mit unzähligen Ausrufezeichen und Einsen, weil sie zu blöd sind, die Shift-Taste gedrückt zu halten. Hinzu kommt, dass die meisten dieser Meinungen nur einem Hirntoten entsprungen seien können – die Grammatik ist hinüber, die Rechtschreibung ausgestorben und die Wortwahl ist Indexreif (Gut, ich schreibe hier auch nicht perfekt, aber das ist ein Blog).

Für diejenigen, die es immer noch nicht verstanden haben: Es ist das alte Leid. Das Thema „Killerspiele“. Mal ganz davon abgesehen, dass der Ausdruck eigentlich schon totaler Schwachsinn ist. Egal. Wie gesagt, ich habe versucht gegen das Thema anzukämpfen, ich habe versucht es mit Humor zu nehmen. Schließlich habe ich mir gedacht: Was soll’s? Die Leser kapieren es so oder so nicht.

Kapieren was nicht? Ich will es erklären: Im Bundestag kursiert nun der Gesetzesentwurf von Herrn Beckstein, welche das total Verbot von sogenannten Killerspielen vorsieht. Genaueres dazu gibt es hier. Die Kommentare der Spieler waren geradezu erschreckend. Der Beleidigungsgrad war eine Klasse für sich – das Übliche also.
Doch hier muss ich meinen Mitspielern eines klar machen: Ihr seid so verdammt hohl, das gibt es kein zweites Mal. Hört endlich auf, dagegen anzukämpfen. Es bringt nichts. Rein gar nichts. Es muss auch nichts bringen: Das Gesetz wird nicht durchkommen. Und bald ist das so oder so alles Schnee von Vorgestern.

Da kann Crytek noch so sehr vom Auswandern sprechen, falls es zum Verbot kommt. Da kann EA den alternativen Gesetzesentwurf von Frau „Ursula von der Leyen“ noch so sehr begrüßen. Es spielt keine Rolle.

Es wird nicht zum Verbot kommen. Und Ursulas Vorschlag wird, sofern er denn überhaupt durchkommen sollte (wovon man nicht ausgehen kann), nicht lange bestehen. Das hat alles seine Gründe:

  • Becksteins Gesetzesentwurf ist rechtswidrig – er steht im Kontrast zum Grundgesetz
  • Bald dürfte der Jugendschutz auf EU Ebene geregelt werden – dann kann der deutsche Jugendschutz einpacken und wir sind am Ende die Sieger
  • Woher ich das weiß? Ganz einfach: Die Sache mit dem Grundgesetz ist hier wunderbar erläutert und das EU Thema wird im Moment auf so ziemlich jeder großen Nachrichtenseite erwähnt.

    Der Kampf ist sinnlos, denn wir haben schon längst gewonnen.

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    Schweden & Mercedes

    Februar 15, 2007 2 Kommentare

    Schweden Mercedes
    Vermutlich kennt sich nicht jeder mit Onlinerollenspielen aus. Abseits all der World of Warcrafts, Guild Wars und was weiß ich noch allem gibt es auch einige, die tatsächlich richtiges Geld kosten. Ich rede hier nicht von monatlichen Kosten – die sind schon fast so normal, wie Nutella zum Frühstück. Ich rede von Spielen, in welchen man für richtiges Geld, richtige Sachen bekommt. Fast richtige halt. Virtuelle.

    Das wohl bekannteste dürfte Second Life sein. Dort gab es schon Leute, die sich ganze Inseln kauften (für in etwa 30.000€) – oder einen Asteroiden (für rund 160.000€). Oder anders gesagt: Die Entwickler verdienen sich dumm und dämlich. Auch die Leute können sich dumm und dämlich verdienen. Der Spinner Mensch, der sich die Insel kaufte z.B. erhob Steuern auf eben dieser Insel. Er verkaufte sogar Werbeflächen und noch vieles weiteres. Auch kann man eigene Gegenstände erstellen, Gebäude bauen und und und…. es wird halt ständig erweitert und immer größer.

    So langsam aber sicher macht mir das Teil jedoch Angst. Warum? Weil es zu alltäglich wird. Vor einiger Zeit gründete Schweden als erstes Land eine virtuelle Botschaft in Second Life. Eine echte Botschaft. Man sagte sogar, dass man überlege in Zukunft Zusammenkünfte online abzuhalten. Es sei zumindest eine Option.
    Dann verkaufte auf einmal Toyota erste Autos für wenig Geld – natürlich nur virtuelle Autos. Und nun hat auch Mercedes seinen eigenen Firmensitz im Spiel und einen Second Life Blog. Bald schon soll es auch virtuelle Karren und eine Teststrecke geben.

    Warum mir das nun ein wenig Angst macht: Bald dürfte es dann die virtuelle Bild Zeitung geben, dann setzen wir uns virtuell vor unseren PC und so weiter. Das ist gar nicht mal abwegig: Microsoft plant dieser Tage einen Konkurrenten zu Google Earth auf die Beine zu stellen. Allerdings komplett in 3D. Auch die Städte, nicht nur die Landschaften. Alles. Die ganze Welt in 3D. Darüber soll man dann auch irgendwann einmal virtuell einkaufen gehen (durchaus denkbar, einfach seinen Körper exakt vermessen lassen, dann in’s Kaufhaus surfen und anprobieren, maßgefertigte Kleidung 2 Tage später im Briefkasten haben) können.
    Aber: Microsoft hat die Rechnung ohne Second Life gemacht. Wenn die Entwickler schlau genug sind, dann bauen sie gerade im Moment die Welt nach und wer weiß, vielleicht gibt es dann bald nicht mehr nur virtuelle Produkte für echtes Geld zu kaufen (mal ne Frage: wer ist eigentlich so grenzdebil „kluk“?), sondern echte Produkte für echtes Geld.

    Dennoch ist mir das alles auf einmal zu selbstverständlich. Ich will nicht online wählen, ich will nicht online einkaufen, ich will nicht online in die Kneipe gehen und mich betrinken.

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    Frauen und Geschichten

    Februar 13, 2007 8 Kommentare

    Es war zwar eine unglaublich aufwendige Arbeit, doch mein Special ist endlich fertig geworden. Es trägt den klangvollen Namen Raven Software – Damals und Heute. Zu finden gibt es das gute Stück hier.

    Aber es gibt noch mehr zu berichten. Meine Freundin hat ja nun auch Internet (ich hab sogar einen Kommentar von ihr auf diesem Blog entdeckt – ich glaub ich werd verrückt, was fällt der ein?). Nach ewigen Jahren. Endlich. Hat sich vor einiger Zeit ein tolles Notebook geholt und ist nun happy und surft vermutlich gerade auch durch die weltweite Wundertüte. Und ruft mich eben an und gesteht, dass sie es nicht hinbekommt, sich eine ICQ Nummer einzurichten. Brauch ich mehr zu sagen? Frauen…. 😉
    (Ich seh’s schon kommen, das wird fiese Bisswunden geben – und verdammt Schatz, ich hab es eben noch einmal ausprobiert, geht ohne Probleme)

    Kommen wir aber zu was anderem. Zu einer Geschichte. Ich überlege nämlich gerade, ob ich eine neue angehe. Eine über Zeitreisen. Ein ehemaliger Kollege hat da die Idee in mir geweckt. Zeitreisen sind was tolles und unsere Physik verbietet sie nicht mal. Rein theoretisch sind sie durchaus denkbar.
    Nur gibt es da ein Problem: Man kann nicht in eine Zeit vor der Maschiene reisen. Warum? Der Beweis ist schon längst erbracht: Gibt es etwa Berichte, dass z.B. bei der Kreuzigung (welche es sogar gab) abermillionen von Menschen mit komischen Gerätschaften dabei waren (geht man ein gutes Stück Zeit nach der Erfindung der Zeitmaschiene vorwärts, so rund 400 Jahre, dürfte das Gerät schon längst ein Alltagsgerät sein)? Oder anderes Beispiel: Bei der Schlacht um Sparta… gab es da so viele Zuschauer? Nein. Gab es nicht. Beweis erbracht.
    Aber: Ich will nun eine schreiben wo eben genau diese Zuschauer überall sind. Nun suche ich Orte der Geschichte welche wichtig sind. Hat mal wer ein paar für mich?

  • Kreuzigung
  • Sparta
  • Hitlers Selbstmord
  • Ermordung Kennedys
  • Erste Feuer der Menschheit
  • Hiroschima
  • Tschernobyl
  • Ermordung des österreichischen Kaisers
  • So in etwa. Oder so.
    Irgendwie muss ich mal die Galerie zum Laufen bekommen.

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    Psychos mit Messer

    Februar 9, 2007 1 Kommentar

    Es ist schon komisch. Das Thema ist eigentlich alt. Aber dennoch liegt es mir in den Fingern. Es ist eine allgemein bekannte Tatsache, dass man Psychopathen kein Messer in die Hand drücken sollte. Vielleicht bauen sie damit am Ende ja eine Messerpistole oder etwas dergleichen. Jedenfalls etwas, wodurch das normale Brotmesser zur tödlichen Waffe werden kann.

    Soweit, so gut. Warum habe ich mich nun für diese Einleitung entschieden? Nun, vor kurzer Zeit wurden handfeste Resolutionen gegen den Iran beschlossen – wegen dessen Atomprogramm. Gerade durch den Druck der USA im Sicherheitsrat. Die USA. Die Weltmacht. Die Polizei. Die Atommacht, welche im Atomwaffensperrvertrag ist und sich zur Abrüstung verpflichtet hat. Dennoch haben die Jungs noch über 10.000 Atomwaffen. Und von der Abrüstung merkt man nicht wirklich viel.
    Doch es ist noch jemand anderes im Atomwaffensperrvertrag. Genau. Der Iran. Und was besagt der Atomwaffensperrvertrag? Richtig. Man darf keine neuen Atombomben bauen. Und was sagt er noch? Interessanterweise wird das dieser Tage voll und ganz außer Acht gelassen. Der Vertrag besagt nämlich auch, dass man Staaten, welche die friedliche Nutzung von Atomenergie betreiben wollen, unterstützen muss und soll. Er dient nämlich interessanterweise dazu, die Atomenergie zu verbreiten.

    Und nun werfen wir einen Blick auf den Iran: Bisher wurde nicht offiziell gesagt, dass man eine Atombombe bauen wolle, sondern die Atomenergie für die Versorgung des Landes brauche und so weiter. Friedliche Nutzung also. Natürlich werfen die USA dem Iran vor, die Atombombe besitzen zu wollen. Und nur deshalb darf er kein Uran anreichern. Selbst das Angebot Russlands, das Material in Russland selbst anzureichern und im Iran dann zu verwenden, wurde abgelehnt (Russland ist wirtschaftlich abhängig vom Iran – kleine Anmerkung). Die bösen Iraner wollen damit ja nur die Atombombe bauen.

    Tatsache ist: Der Anreicherungsgrad von friedlich nutzbarem Uran ist aberwitzig gering und einfach zu erreichen im Vergleich zu Waffenfähigem Uran.

    Ich will nicht sagen, dass ich glaube, dass der Iran keine Atombombe bauen möchte. Wahrscheinlich ist das sogar das Ziel für die ferne Zukunft. Davon gehe auch ich aus. Was ich sagen will: Wie kann es sein, dass Länder über ein anderes Land Urteile fällen, die absolut rechtswidrig sind? Länder, welche sich selbst nicht an diese Gesetze halten.

    Und so komme ich zum Fazit: Ja, einem Psychopathen sollte man kein Messer in die Hand drücken. Doch manchmal muss auch der sich ein Brot schmieren. Rein rechtlich müsste dem Iran die friedliche Nutzung der Atomenergie gestattet werden. Er könnte es natürlich auch machen wie Nordkorea und aus dem Vertrag austreten – und schon wäre das eine Problem gelöst, doch man würde sofort der Achse des Bösen angehören.
    Hail to the King.

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