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Archive for Mai 2007

Das Mitmachnetz. Oder…

Mai 21, 2007 4 Kommentare


…Oder wie man Geld verdienen kann. Web 2.0 ist ein wirklich schöner Begriff. Er beschreibt das, was das Internet mittlerweile ist: Interaktiv. Web 2.0 bedeutet am Ende nicht mehr und nicht weniger. Das Internet ist interaktiv geworden. Jeder kann und soll mitmachen. Und viele Menschen machen dies auch schon und es werden täglich mehr. Immer und immer mehr. Zumal immer mehr Angebote locken, bei denen man Geld verdienen kann. Und zwar nicht gerade wenig. Ich habe mich mal hingesetzt und einige dieser Möglichkeiten betrachtet:

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Gold für echtes Geld

Mai 20, 2007 10 Kommentare

Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag Hinweis: Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag.

Onlinerollenspiele werden immer beliebter. Nicht zu letzt World of Warcraft hat gezeigt, dass mehrere Millionen zahlende Kunden möglich sind. Doch wer in der Onlinewelt bestehen will, der muss auch viel Zeit investieren. Zumal das ganze nicht so billig ist. Ich rede jetzt nicht von monatlichen Kosten, sondern von virtuellen. In sämtlichen Onlinerollenspielen muss man sich seine Gegenstände mit virtuellem Geld kaufen. Sei es nun das Supermegaschwert in WoW oder das neue Raumschiff in Eve Online. Um Geld zu scheffeln braucht man natürlich Zeit. Zeit, die halt nicht jeder hat. Doch mittlerweile gibt es Abhilfe. Nehmen wir zum Beispiel GameGoods. Dort kann man sich für einige Onlinerollenspiele Gold bzw. die Äquivalente kaufen. Folgende Spiele sind bisher im Angebot:

– EVE Online
– Guild Wars
– Herr der Ringe Online
– Vanguad
– World of Warcraft

Die genannte Seite ist bisher recht übersichtlich gehalten und nach kurzer Zeit findet man sich gut zurrecht. Leider werden Nischenprodukte absolut nicht berücksichtigt und auch sind noch nicht alle Funktionen verfügbar. So ist immerhin geplant, dass man sich bald ganze Charaktere kaufen kann. Auch die Bezahlmöglichkeiten sind durchweg gut. Was allerdings fehlt ist ein Forum – direkter Austausch mit anderen Kunden ist de facto noch nicht möglich.
Wer also keine Zeit für Goldscheffeln hat, der kann es sich dort für richtiges Geld kaufen. Ob die Preise human sind und ob man das moralisch vertreten kann, muss man wohl selbst entscheiden. Zwar verspricht der Anbieter, dass man bisher noch keine Probleme mit den Herstellern der Spiele hatte, doch wird es bei den Spielern der Spiele selten gern gesehen. Es ist ja quasi ein wenig wie Cheaten. Wer damit kein Problem hat, der sollte sich das Angebot mal ansehen.

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Dem Abi, dem (fast) Fertig

Mai 15, 2007 1 Kommentar


Ja, es ist also so gut wie vollbracht. Ich habe heute meine schriftlichen Prüfungsergebnisse bekommen. Und ich muss sagen: Ich bin recht zufrieden. Es hätte natürlich besser laufen können, aber was macht das schon? Mein Abi ist mir so zu sagen sicher. Jetzt muss ich nur noch durch die mündlichen Prüfungen, welche irgendwann Anfang Juni liegen. Oder besser gesagt: Das wird schon. Muss ja. Und danach Zivi….

Übrigens werde ich bald einen weiteren Blogeintrag machen. Dieser hat allerdings mit dem sonstigen Inhalt nur die Thematik mehr oder minder gemein. Für den nächsten Eintrag kassiere ich nämlich ein wenig Geld und ich habe vor, das in Zukunft des Öfteren mal zu machen.

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Pressefreiheit Adè


Die PC World ist ein sehr bekanntes Printmagazin (und auch Onlinemagazin) im PC Bereich. Das steht außer Frage. Doch nun ist etwas geschehen, was mich an der deutschen Pressefreiheit, welche zumindest in unserem Grundgesetz verankert ist, zweifeln lässt. Und zwar eben bei dieser Zeitschrift. Zumindest, wenn das Schule macht.

Was ist also passiert? Wie der Inquirer berichtet, ist der aktuelle Chefredakteur seinen Job los. Gefeuert. Warum? Weil er einen Artikel schreiben wollte. Dieser trug den Titel „10 Dinge, die wir an Apple hassen“ – Es sollte ein humoristisches Werk werden, doch dem Verleger war schon das zuwider. Colin Crawford, der Chef des Verlages, veranlasste die Kündigung des Chefredakteurs. Außerdem bemängelte er auch noch, dass die Redakteure allgemein zu kritisch seien. Ganz besonders verwies er hier auf kritische Artikel über Anbieter, welche Anzeigen in der Zeitschrift schalten.
Laut dem Inquirer bekam der, nun ehemalige, Chefredakteur sogar des öfteren Anrufe von Steve Jobs persönlich, wenn diesem etwas in einem Artikel über Apple nicht gefiel.

Wo soll das hinführen? Vor einiger Zeit war in der Spielebranche schon ein riesen Wirbel (wie sich rausstellte um nichts) entstanden, weil irgendwer irgendwo behauptete, dass alle irgendwie korrupt seien. Damals war ich ein Verfechter der Onlinemagazine, kritisierte die Vorwürfe auf das Schärfste. So etwas konnte ich mir einfach nicht gefallen lassen. Und nun sehe ich, wie eine andere Sparte vor sich selbst einknickt. Die Pressefreiheit schwindet, kritische Artikel lassen sich durch genügend Anzeigenkäufe aufheben. Selbst ein Chefredakteur ist gegen so etwas nich mehr immun. So etwas muss doch zu verhindern sein…

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Mit Google um die Welt (in einer geraden Linie)


Ich weiß ja nicht, ob sich noch jemand daran erinnern kann. Vor einer ganzen Weile (naja, einer sehr langen Weile) gab es mal eine interessante Modifikation von Google Maps, mit der man herausfinden konnte, wo man rauskommen würde, wenn man vom eigenen Standpunkt aus durch die Erde gehen würde. So rein Hypothetisch. Das war schon ganz interessant.

Nun allerdings bin ich auf etwas Neues gestoßen. Vom gleichen Macher. Dieses Mal ist es möglich, seinen eigenen Standpunkt zu definieren um dann zu sehen, was passieren würde, ginge man in einer geraden Linie um die Welt. Schaut es euch an!
Es ist ganz einfach: Ranzoomen, Startpunkt durch Klicken wählen (dann erscheint ein grünes Fähnchen), beim Kompass noch die gewünschte Richtung angeben (alternativ gehen auch genaue Gradzahlen) und dann noch die Qualität der Route – fertig. Hinzu kommt, dass man interessante Orte abfragen und alle möglichen Orte einblenden kann. Würde ich geradewegs nach Westen gehen, so würde ich irgendwann durch Bonn kommen, über Puerto Rico hinweg an Panama vorbeilaufen. Nur um irgendwo in New Norfolk anzukommen und weiter durch den Outback von Australien zu wandern. Irgendwann käme ich sogar an Krakow vorbei.

Sinnlos? Ja. Macht aber Spaß und ist interessant.

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Usertests sind Mist

Mai 1, 2007 1 Kommentar


Ich schreibe ja selbst für ein Spielemagazin. Im Internet halt. So, wie man das halt nun mal manchmal macht. Das Übliche eben. Auch wir planen vielleicht irgendwann Usertests einzuführen. Doch so langsam aber sicher sträubt sich dabei Widerstand. Also bei mir sträubt der sich.
Dazu sollte ich vielleicht erst einmal erklären, was man sich unter der ganzen Angelegenheit vorstellen darf: Ich bekomme ja regelmäßig irgendwelche Spiele zugeschickt, welche ich dann ausgiebig spiele um einen Test, sprich eine Empfehlung zu schreiben. Oder eine Nichtempfehlung wenn man es so nennen mag. Ich vergebe Punkte. Auf Grafik, Sound, Bedienung und Spielspaß. Manchmal auch auf andere Dinge. Das kommt halt ganz darauf an. Wichtig: Ich kann natürlich nur bewerten, was ich gespielt habe. Und meine Leser lesen dann meinen Bericht, um sich eine Meinung (oder in diesem Fall meine Meinung) zu bilden. Natürlich werden sie dabei nicht nur auf mich vertrauen, sondern auch andere Seiten abklappern und dort lesen, was man von Spiel XYZ hält.

Soweit, so gut. Usertests ermöglichen es den, auf der Seite registrierten, Lesern, eigene Tests zu schreiben. Sie bewerten dann auch das Spiel. Ich will nun nicht sagen, dass sie dazu nicht in der Lage sind. Ganz und gar nicht. Es gibt sicher viele, die das ohne viel Übung könnten. Manchen liegt so etwas einfach. Ich will auch nicht sagen, dass ich immer zu 100% richtig liegen mag. Natürlich bekommt man nach einigen Jahren schnell ein Gefühl dafür, ob ein Spiel gut oder schlecht ist. Auch lernt man schnell, ein Spiel schon vor der Veröffentlichung einzuschätzen. Ob es ein Erfolg oder Misserfolg wird. Ob es gut oder schlecht wird. Bisher lag ich zum Beispiel sehr selten daneben.
Wie dem auch sei: Lesern soll es ermöglich werden, auch eine Meinung zu haben und sie der breiten Masse kundzutun. Doch es gibt da ein fundamentales Problem: Viele Leser beherrschen die deutsche Sprache nur mangelhaft oder gar nicht. Und sie bewerten absolut unrealistisch. Nehmen wir als Beispiel mal das recht bekannt World of Warcraft. Die durchschnittliche Wertung der Magazine lag in etwa bei 90 von 100 möglichen Punkten. Das ist sehr gut. Natürlich sind Wertungen nie wirklich objektiv. Sie alle sind subjektiv. Dennoch wird klar: Es muss sich wohl um ein wirklich gutes Spiel handeln. Von wegen: Leser XZY gibt sagenhafte 0% Spielspaß und schreibt dazu eine Lachnummer auf.

Userwertung auf 4PlayersWer das für unrealistisch hält, der sollte einen Blick auf das nebenstehende Bild werfen. Das ist eine aktuelle Userwertung auf 4Players. Unabhängig, was ich von 4P halte: Diese Userwertung ist der letzte Mist. Warum? Nun, es ist eine Wertung zu Call of Duty 4. Dieses Spiel kommt vorraussichtlich im Jahre 2008 auf den Markt. Bisher gibt es gerade einmal einen einfachen, nicht einmal besonders aussagekräftigen oder scharfen, Trailer. Das war es dann. Bisher ist das Spiel auch nur für die Konsolen angekündigt worden. Und dieser Leser gibt schon jetzt 100 von 100 möglichen Punkten. Ein paar Zitate aus seinem Schreibgut gefällig?

„Auf dieses Spiel hab ich schon SEHR lange gewartet, einfach nur geil, Modern Warfare!!! Echtzeit ist einfach das geilste!!!“

„kann ich nur hoffen, das es auch vom Gameplay gut wird, und das Spiel nich von EA ist, denn EA macht alle Spiele nur kaputt, man siehe bestes Beispiel Battlefield2“

„Echtzeit ist einfach nur geil, um einiges geiler, alls mit so kack alten wichs gewehren aus dem 2.Weltkrieg rumrennen, einfach nur scheise!“

„Ich hoffe nur, das Game kommt für PC raus, und nicht nur für so scheis Konsolen!!!“

Ich glaube das ist genug. Viel mehr steht auch nicht drinne. Was ich sagen will ist hoffentlich klar: Usertests sind Mist. Weil so etwas immer und immer wieder vorkommen wird. Es gibt nun mal leider viele, nun, wie kann ich es anders sagen? Es gibt nun mal viele Idioten da draußen. Und all jene zu kontrollieren ist nahezu unmöglich. Man müsste dann nur gefestigten Lesern das Recht dazu geben. Aber das wäre dann schon wieder eine Form der Beschneidung der Gleichberechtigung…

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