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Bedeutung der schweren Worte

Man muss nicht immer bedeutungsschwere Worte verfassen, um etwas zu schreiben. Und doch tut man es gerne. Warum? Ist es wirklich nur dann sinnvoll, etwas zu schreiben, wenn man etwas zu sagen hat oder ist es gar unwichtig, was man zu sagen hat, so lange man etwas zu sagen hat? Ich, für mich, stelle fest, dass ich, nur für mich, gerne etwas sage – selbst dann, wenn es keinerlei tiefere Bedeutung hat. Ich habe nicht einmal immer etwas zu sagen, wenn ich etwas sage. Trotzdem tue ich es. Um nicht aufzufallen? Um nicht unterzugehen?

Denkbar. Doch unrealistisch. Ich habe Halt gefunden, kann also gar nicht untergehen. Um aufzufallen? Oh bitte, ganz bestimmt nicht. Das habe ich nicht nötig, durch Worte aufzufallen – das tue ich auch so. Ob ich will oder nicht – die Blicke haften stets auf mir. Und das ist bei Weitem keine Einbildung. Warum also rede ich, wenn ich nicht reden muss? Und wieso fällt es mir schwer zu reden, wenn ich reden sollte? Zumindest ist dies in den meisten Fällen so. Doch nicht immer. Zumindest nicht in den letzten Tagen. In manchen Situationen. Nicht in der Masse, sondern mit Jener, der ich dankbar bin. Da kann ich reden. Da kann ich sein, wer ich bin. Warum?

Kategorien:Uncategorized Schlagwörter: , ,
  1. Dezember 4, 2008 um 9:36 am

    Dein letzter Satz erinnert mich stark an Faust: „Hier bin ich Mensch, hier darf ich’s sein.“

    Verdammt, ich bin zu vergesslich. Leider weiß ich nicht mehr vollständig in welchen Zusammenhang es gesagt wurde – okay ist nun auch schon 2 Jahre her das ich es gelesen habe.

    Grüße
    Schaelle

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